Wolf der Einsamkeit
- Sven Schoon
- vor 5 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Wieder bin ich hier für mich allein,
frage mich, warum muss das sein.
Seit Jahren spüre ich Unwohlsein,
meine Sehnsüchte, nichts als Schein.
Gedanken kreisen in meinem Kopf,
werden geschüttet in einem Topf.
Ein paar Tränen in meinem Gesicht,
sind wie ein salziges Gericht.
Am Himmel seh ich die Wolken ziehen, kann der Traurigkeit nicht entfliehen.
Ich blicke stur geradeaus in die Nacht
und gebe mich hin der einzigen Macht.
Ein Geheule eines Wolfes hörte ich,
dachte dabei es galt für mich.
Tatsächlich war es meine Zeit,
Denn es war der Wolf der Einsamkeit.





Kommentare